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Da die Kastration eines Chinchillas nicht ganz ohne Risiko ist, sollte man sich diesen Schritt gründlich überlegen bzw. nur von einem chinchillaerfahrenen Tierarzt durchführen lassen. Ich habe lange überlegt, bevor ich mein Chinchilla Romeo kastrieren hab lassen. Da aber die Vergesellschaftung mit einem Männchen fehlgeschlagen war und ich keinen Nachwuchs wollte, erschien mir eine Kastration die vernünftigste Lösung. Vor allem bei so kleinen Tieren wie Chinchillas besteht die Gefahr, dass sie die Narkose nicht überleben. Auch nach der Kastration kann es zu Komplikationen kommen, von denen ich aber nichts schreiben kann, weil bei meinem Romeo gottseidank alles ohne Probleme verlaufen ist. Es soll auch Weibchen geben, die ein kastriertes Böckchen nicht akzeptieren, weil er sie nicht mehr decken kann. Ein frisch kastriertes Böckchen sollte man für mindestens eine Woche von seinen Artgenossen trennen, damit es sich von der Operation erholen kann. Am besten legt man den Boden des Käfigs mit Zeitungen (die das Chin wahrscheinlich bald schon zerfetzen wird *gg*) oder Handtüchern anstatt Einstreu aus, damit nichts in die Wunde dringen und zu einer Entzündung führen kann. Um Entzündungen vorzubeugen sollte man außerdem das Sandbad für eine Woche aus dem Käfig nehmen. Bis zu vier Wochen nach der Kastration kann das Böckchen noch decken.
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