StrikingAngels >> Chin-City >> Haltung

 

 

 

Leider ist es bei Chinchillas oft so, dass man eine Erkrankung erst im Endstadium erkennt und nichts mehr tun kann. Zur Vorbeugung sollte man das Gewicht seiner Tiere öfter kontrollieren, denn Gewichtsverlust ist oft Anzeichen für eine Krankheit.

 

Auf dieser Seite habe ich Krankheiten aufgelistet, mit denen ich bzw. meine Tiere bereits zu tun hatten.

 

 

Verstopfung

 

Eine mögliche Ursache für Verstopfung ist falsche Ernährung. Anzeichen sind auffällig kleine Köttel und ein geblähter Bauch. Das Tier wirkt träge.

Handelt es sich um eine leichte Verstopfung, sollte man für ein paar Tage die Pellets weglassen und nur Heu füttern. Außerdem empfehle ich, dem Tier ein kleines Apfelstück zu geben oder etwas Apfelessig unters Trinkwasser zu mischen. Helfen diese Maßnahmen nicht und das Chinchilla frisst auch weniger, sollte man mit ihm zum Tierarzt. Sobald die Köttel wieder normal geformt (bzw. etwa 1 cm lang) sind, kann man die Pelletmenge wieder langsam bis zur normalen Portion (näheres dazu unter der Rubrik Futter) steigern.

 

 

 

Durchfall

 

Durchfall kann ebenfalls durch falsche Ernährung bzw. zu viele Leckerlis entstehen. Eine weitere Ursache ist eine zu abrupte Futterumstellung. Auch sollte man überprüfen, ob das Futter in einem guten Zustand ist, denn Schimmel kann auch Durchfall verursachen. Die Köttel sind weicher als normal und bleiben auf Sitzbrettern etc. kleben. Wirken sich richtig schleimig und das Tier macht einen kranken Eindruck (Gewichtsverlust, Fressunlust, ...), dann nichts wie ab zum Tierarzt. Bei leichtem Durchfall empfiehlt es sich, Pellets und Leckerlis für ein paar Tage wegzulassen und nur Heu zu füttern.

 

Um Verstopfung und Durchfall vorzubeugen, informiert auch bitte über die richtige Ernährung für Chinchillas!

 

 

Haarringe

 

Hängt das Glied eines Böckchens auffällig lange heraus, sollte man es auf Haarringe (Haare, die sich um den Penis gewickelt haben) überprüfen. Ein Haarring kann das Einziehen des Glieds verhindern und ist auch schmerzhaft, da er einschnürt und die Blutzufuhr stört. Mit Hilfe von Öl oder einer fetten Creme (am besten einer Wund- und Heilsalbe, da durch den Haarring auch Entzündungen entstehen können) muss man versuchen, ihn zu entfernen.  

 

 

 

Zum Thema Krankheiten empfehle ich das Buch "Chinchilla - Heimtier und Patient" von Guido Schweigart (ISBN 3-334-60957-X).

 

 

Überlegungen vor dem Kauf | Kauf | Futter | Chin-Heime | Zubehör | Freilauf

Chins & andere Tiere | Ein oder mehr Chins? | Vergesellschaftung | Kastration  

Geschlechtsbestimmung | Nachwuchs | Krankheiten